Ich tanze selbst leidenschaftlich gern zu traditioneller Tangomusik. Beim Auflegen ist es mir wichtig, die Vielfalt dieser Musik – rhythmisch-energetisch, melodisch-romantisch, kontrastreich-dramatisch – zur Geltung kommen zu lassen. Die vier großen Orchester D’Arienzo, Di Sarli, Pugliese und Troilo, aber auch Biagi und Canaro bilden den Kern und sind bei mir immer zu hören. Abwechslung schaffe ich dadurch, dass ich verschiedene Phasen dieser Orchester mit unterschiedlichen Sängern berücksichtige. Ab und zu wähle ich ausgesuchte moderne Interpretationen aus, bei Milonga und Vals kann es auch mal alternative Musik sein.
Ich freue mich, wenn die Tanzfläche voll ist mit Menschen, die versunken zu „meiner“ Musik tanzen. Dadurch, dass ich selbst mittanze, habe ich meist ein gutes Gefühl dafür, ob das auch klappt.